Hoffmann von Fallersleben – Leben, Liebe, Leiden und Lieder Museumsrundgang am Sonntag mit Christina Dykan Andrés

Ausstellung
Über die verschiedenen Facetten des August Heinrich Hoffmanns von Fallersleben, des Sprachwissenschaftlers und „revolutionären“ Dichters, über sein Verhältnis zu Familie, Freunden und Frauen, über wichtige Orte in seinem Leben, seine große Reiselust und seinen Biedermeier-Frust spricht am Sonntag, 28. Juni, Christina Dykan Andrés. Sie lässt auf ihrem Rundgang durch die Ausstellungsräume des Hoffmann-von-Fallersleben-Museums im M2K auch noch heute bekannte Volkslieder aus der Feder Hoffmanns erklingen. Dabei darf der Sommerklassiker „Summ, summ, summ, Bienchen summ herum“ natürlich nicht fehlen. Bei den Vertonungen der Hoffmann’schen Texte arbeitete der Autor oft mit den Starks der damaligen Musikszene wie Franz Liszt oder Johannes Brahms zusammen. Ein anderer Hit Hoffmanns ist unsere Nationalhymne. Ihre Entstehungsgeschichte als „Lied der Deutschen“ vor 185 Jahren und dessen schwieriger Weg zur Hymne des wiedervereinigten und demokratischen Deutschlands ist dagegen vielen unbekannt. So lohnt sich ein näherer Blick auf diese Entwicklung.
DieTour durch die Hoffmann-Biografie und das 19. Jahrhundert beginnt um 15 Uhr, der Eintritt ist für Kinder bis 5 Jahre frei und beträgt regulär 3,50 Euro bzw. 3 Euro für Rentner-/Senior*innen und 2,50 Euro ermäßigt.
Geboren wurde Hoffmann von Fallersleben 1798 im einstigen Flecken Fallersleben im Kurfürstentum Hannover. Sein Geburts- und Elternhaus, das heutige „Hoffmannhaus“, war auch schon damals ein beliebter Treffpunkt für die Fallersleber. Man traf hier zusammen, um sich über die News aus Ort, Land und Welt zu informieren. Der knapp achtjährige August Heinrich nahm als lokaler „Nachrichtensprecher“ daran regen Anteil. Er las den Erwachsenen regelmäßig aus der Zeitung vor. Und es waren wahrlich bewegte Zeiten – geprägt von einerseits der Französischen Revolution und den folgenden Kriegen sowie den „Wiener“ Friedensbemühungen für Europa und anderseits von der Entstehung moderner Nationalstaaten und der Industrialisierung. Die berühmten Gleichklänge „Freiheit – Gleichheit – Brüderlichkeit“ und „Einigkeit und Recht und Freiheit“ symbolisieren diese gesellschaftlichen Umbrüche. Die Realisierung dieser Werte forderte der Dichter, der sich seit seinen Studienjahren Hoffmann von Fallersleben nannte, in vielen seiner Lieder und Gedichte. Deswegen ließen ihn die autoritären Obrigkeiten verfolgen, während ihn viele liberal eingestellte Bürger für diesen Mut verehrten.

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Preisinformationen

Der Eintritt ist für Kinder bis 5 Jahre frei und beträgt regulär 3,50 Euro bzw. 3 Euro für Rentner-/Senior*innen und 2,50 Euro ermäßigt

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