Neues Spiel, neues Glück: Mein erstes Mal auf dem Padel-Court

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„Hast du schon mal eine Ballsportart gespielt?“ Die Frage kommt eher beiläufig, trifft mich aber trotzdem – obwohl ich weiß, dass ich nicht gerade wie ein Modellathlet aussehe. „Ja, klar“, sage ich betont lässig, während ich den Court betrete. Was ich nicht erwähne: Ich spiele seit Jahren Tennis und bilde mir ein, ein gewisses Ballgefühl zu haben. Bei meinem ersten Padel-Match will ich jedenfalls eine halbwegs gute Figur machen – ob das klappt, wird sich zeigen.
Willkommen im Padel Place Wolfsburg
Ich bin im Padel Place Wolfsburg – einer Halle, in der angeblich jeder schnell erste Erfolgserlebnisse feiern kann. Zumindest hat mir das Denny Karnebogen so versprochen. „Padel ist leicht zu lernen“, hat er gesagt. „Wer halbwegs mit einem Ball umgehen kann, bekommt in kürzester Zeit ein richtig gutes Spiel hin.“
Ich frage mich, ob er bei dieser Aussage auch an mich gedacht hat. Denny, Vorstandsmitglied des VfB Fallersleben, ist heute mein Doppelpartner. Unsere Gegner: Raphael Wehnert, Geschäftsführer des Padel Place, und Mika, Praktikant beim VfB. Sportliche Typen – aber ich rede mir ein, dass sie schlagbar sind.

Mein erster „Punkt“ ist also keiner …

Der Schläger fühlt sich gut an – größer als beim Tischtennis, kleiner als beim Tennis, voller Löcher. Ich schwinge ihn testweise und treffe den Ball – gar nicht mal schlecht. Wir wollen ein kurzes Match spielen: Jeder darf einmal aufschlagen. Klingt fair – zumindest, wenn man Padel schon mal gespielt hat.

Denny schlägt auf. Ich stehe hinten, der erste Ball kommt – schnell, tief, Richtung Grundlinie. Mein Reflex: Vorhand mit Topspin. Der Ball fliegt sauber übers Netz, prallt hinter Raphael und Mika gegen die Wand.

Ich will gerade innerlich jubeln, da sagt Denny trocken: „Sah schön aus – aber beim Padel muss der Ball erst aufkommen, bevor er die Wand berührt.“

Die Sache mit den Wänden

Okay. Lehrgeld gezahlt, aber ich lerne schnell. Es dauert nicht lange, da machen Denny und ich die ersten Punkte. Gezählt wird wie beim Tennis: 15, 30, 40 – Spiel. Nur dass der Ball hier nicht immer das macht, was man von ihm erwartet.

Denn als der Ball hinter mir an die Rückwand prallt, rechne ich noch damit, dass er langsam zurückkommt. Ich will ausholen, drehe mich – und schwinge ins Leere. Der Ball ist längst wieder auf dem Weg nach vorne, vorbei an meinem Schläger, vorbei an mir.

Padel ist ein Partnerspiel

Ich lache, was soll ich auch machen? Die Wände eröffnen viele neue Möglichkeiten – sorgen aber gerade am Anfang für Chaos im Kopf. Gerade noch denkt man, der Ball sei verloren – und plötzlich fliegt er zurück. Wände sind Mitspieler oder Gegner – je nachdem, wie gut man sie lesen kann.

Was ich ganz gut einschätzen kann, ist meine eigene Leistung. Es läuft passabel, und ein paar schön herausgespielte Punkte sind auch dabei. Ich merke schnell: Padel ist kein Kraftsport. Es geht um Teamwork und Timing – und darum, den Ball im richtigen Moment clever zu platzieren. 

Padel – was ist das eigentlich?

Padel ist eine Mischung aus Tennis und Squash, wird immer im Doppel gespielt und nutzt kurze, kompakte Schläger ohne Bespannung. Der Court ist kleiner als ein Tennisplatz, aber mit Wänden wie beim Squash – die sind Teil des Spiels und machen es besonders spannend.

Padel kommt ursprünglich aus Mexiko, ist in Spanien und Italien längst ein Volkssport – und jetzt auch in Deutschland im Kommen. Wolfsburg mischt ganz vorne mit. Im Padel Place trifft sich eine wachsende Community zum Spielen, Trainieren oder einfach nur zum Spaßhaben. Egal ob Anfänger oder Könner: Hier findet jeder seinen Platz.

Mein erster „Punkt“ ist also keiner …
Der Schläger fühlt sich gut an – größer als beim Tischtennis, kleiner als beim Tennis, voller Löcher. Ich schwinge ihn testweise und treffe den Ball – gar nicht mal schlecht. Wir wollen ein kurzes Match spielen: Jeder darf einmal aufschlagen. Klingt fair – zumindest, wenn man Padel schon mal gespielt hat.

Denny schlägt auf. Ich stehe hinten, der erste Ball kommt – schnell, tief, Richtung Grundlinie. Mein Reflex: Vorhand mit Topspin. Der Ball fliegt sauber übers Netz, prallt hinter Raphael und Mika gegen die Wand.
Ich will gerade innerlich jubeln, da sagt Denny trocken: „Sah schön aus – aber beim Padel muss der Ball erst aufkommen, bevor er die Wand berührt.“

Fazit

Padel in Wolfsburg – mit und ohne Vereinsmitgliedschaft
Auch wenn ich heute (noch) kein Padel-Profi geworden bin – eins steht fest: Es macht richtig Spaß. Und das Beste: In Wolfsburg kann wirklich jeder Padel ausprobieren – ob mit oder ohne Vereinsmitgliedschaft.

  • Wer nicht nur drauflosspielen, sondern auch richtig trainieren will, kann das über die Padel-Abteilung des VfB Fallersleben tun.
  • Wer einfach spontan ein paar Bälle schlagen möchte, bucht online einen Platz im Padel Place Wolfsburg.

Beides ist unkompliziert – perfekt, um allein, mit Freunden oder der Familie einfach mal reinzuschnuppern.

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