Schon bei der Ankunft auf der „Startrampe“ wird klar, hier spielen Farben eine ganz neue Rolle. Jeder der 12 Themenbereiche wird jetzt durch eine einheitliche Farbgebung gekennzeichnet.
Wobei unser Blick sofort auf den riesigen Flipper an der Schrägen gegenüber der Rolltreppe fällt. Der Künstler Niklas Roy hat ihn entworfen und gebaut. Wir erfahren, hier ist die Kunst zum Mitspielen und die Besucher und Besucherinnen können versuchen einen neuen Highscore zu erzielen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen und probieren unser Glück.
Vom Wellenwunder bis zur Mathematik
Weiter geht es für uns in den orangenen Bereich: „Wellenwunder“. Wellen begleiten uns überall, im Wasser, in der Physik und im sprachlichen Bereich. Hier können z. B., mit einer gut getimten Dynamik, unterschiedliche Wellen mit einer Metallspiralen erzeugt werden. Auch die weiteren Exponate fordern zum Erzeugen von Wellen auf und es macht auch als Erwachsener Spaß, die Entstehung von Wellen sichtbar zu machen.
Der lilafarbene Bereich „Sichtweise“ beherbergt zwei der insgesamt sechs großen Installationen. An dieser Stelle geht es um die eigene Wahrnehmung und der philosophischen Ansatz wird hier verfolgt: denn jeder Mensch nimmt Dinge aufgrund seiner Erfahrungen und Lebensweisen anders wahr. Das wird uns im neuen „schrägen“ Raum deutlich. Der eine empfindet es als lustig und macht in der schrägen Perspektive Fotos vom eigenen Spiegelbild, während bei anderen die Sinne etwas aus dem Gleichgewicht geraten und sie den Raum schnell wieder verlassen müssen. Wie uns erklärt wird, liegt es daran, dass die Welt hier für unsere Wahrnehmung aus dem gewohnten Rahmen fällt und das Gehirn uns Streiche spielt.
Gleich daneben entdecken wir den sogenannten Ames-Raum. Diese Installationen wirkt am besten, wenn man sie zu zweit betritt. Durch eine optische Täuschung, den trapezförmigen Boden und die Wandbemalung, wirkt man entweder besonders groß, oder besonders klein – je nachdem in welche Ecke des offenen Raumes man sich stellt. Das muss man unbedingt ausprobieren und auch gerne fotografieren.
Weiter geht unser Rundgang in den großen gelben Bereich. Dieser widmet sich dem Thema „Klima“. Auch hier wurden bekannte Objekte neu aufgearbeitet. Beeindruckend ist der mini Tornado, in dem man sogar das „Auge des Sturms“ erkennt.
Im gelben Bereich ist zusätzlich zu den Exponaten ein gesonderter Bereich für Wechselausstellungen und Veranstaltungen vorgesehen. Hier werden die komplexen Themen Klima und Nachhaltigkeit zukünftig mit verschiedenen Aktionen und Projekten bespielt.
Der Themenkomplex „Mathe“ ist blau gekennzeichnet. Als einziger Bereich hat hier die Farbgebung ein zusätzliches Muster erhalten, das an ein kariertes Blatt erinnert.
Auch hier gibt es neue Exponate, die auf spielerische Art mathematische Zusammenhänge erklären. So erlebt man hier, wie kleinste Veränderungen Großes zur Folge haben können
Der Themenkomplex „Mathe“ ist blau gekennzeichnet. Als einziger Bereich hat hier die Farbgebung ein zusätzliches Muster erhalten, das an ein kariertes Blatt erinnert. Auch hier gibt es neue Exponate, die auf spielerische Art mathematische Zusammenhänge erklären. So erlebt man hier, wie kleinste Veränderungen Großes zur Folge haben können.
Die Bereiche Lichtblick und Leben
Anschließend geht es in den Bereich „Lichtblick“, der in der Farbe Weiß gehalten ist. In dem hier integrierten neuen Spiegelsaal, werden, je nach eingespielter Farbgebung, versteckte Bilder sichtbar. Ein Stück weiter entdecken wir ein Exponat zum Erzeugen eines 120 cm Seifenblasen-Films. Beim zweiten Anlauf, mit einigem Geschick und Geduld, schaffen wir es den Film bis fast auf die volle Länge aufzuziehen. Faszinierend!
Im grünen Bereich „Leben“, der sich mit dem Menschen befasst, gibt es ein neues, interaktives Exponat: Es heißt „Bewegte Schatten“ (Moving Shadows). Die Besucher und Besucherinnen werden dort selbst zum Teil des Exponats. Ihre Bewegungen oder Interaktionen werden in Form von Schattenbildern aufgezeichnet. So entsteht aus vielen Aufnahmen ein bewegtes Kunstwerk an der Gebäudewand.
Am Ende unserer Führung müssen wir sagen, dass alle Exponate eines gemeinsam haben, sie bringen die Besucher und Besucherinnen ganz sicher vom „hä“ zum „ha“!
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