Magdeburgische Philharmonie und Thomas Kapun: „Auf dem Meer“
Eine „Wassermusik“ in einem ganz anderen Sinne als bei Händel ist Georg Philipp Telemanns 1723 komponierte Orchestersuite „Hamburger Ebb’ und Fluth“: es ist eine Musik, die das Wasser in den Innenraum holt. Sie wurde für ein Festmahl der Hamburger „Admiralität“ (Beamte des Schiffs- und Zollverkehrs im Hamburger Hafen) geschrieben. Eine vorwiegend heiter idyllische Stimmung, ‚neoklassizistische‘ Klarheit der Faktur und luftige Transparenz kennzeichnen das 1926 entstandene Flötenkonzert des Dänen Carl Nielsen. Inspiriert zur Konzert-Ouvertüre „Die Hebriden“ wurde Mendelssohn 1829 bei einem Auslandsaufenthalt in Schottland und schuf damit ein atmosphärisches Porträt von Wasser, Meer und Wind. „La Mer“ ist eines der allgemein am meisten bewunderten symphonischen Werke Claude Debussys. Jedes Orchester muss mit „La Mer“ erstmal zeigen, dass es die Finessen der sogenannten impressionistischen Musik zum Leuchten bringen kann.
Der Flötist Thomas Kapun betrieb zunächst Studien am damaligen Linzer Bruckner Konservatorium, anschließend begann er das Konzertfachstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er hat bereits in allen wichtigen Konzerthäusern in Österreich und vielen anderen im Ausland von Spanien bis Israel konzertiert.
Programm:
Georg Philipp Telemann: Ouvertüre C-Dur „Hamburger Ebb‘ und Fluth“
Carl Nielsen: Flötenkonzert
Felix Mendelssohn-Bartholdy: Konzert-Ouvertüre „Die Hebriden“ op. 26 (MWV P 7)
Claude Debussy: „La Mer“
Solist: Thomas Kapun, Querflöte
Musikalische Leitung: Christian Øland
Konzerteinführung: 19:15 Uhr, Großer Saal (Martin Weller)
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