Gräfin Mariza

Operette
Mit „Gräfin Mariza“ zündete Emmerich Kálmán ein musikalisches Feuerwerk.

Mit „Gräfin Mariza“ zündete Emmerich Kálmán ein musikalisches Feuerwerk in österreichisch-ungarischen Leuchtfarben, das Humor und Sentiment auf grandiose Weise verbindet: Die reiche, kapriziöse Gräfin täuscht eine Verlobung vor, um lästige Verehrer loszuwerden. Der erfundene Bräutigam taucht jedoch unerwartet auf, während sie sich in ihren verarmten Verwalter „Bela Török“ verliebt – in Wirklichkeit der Graf Tassilo, der inkognito arbeitet, um die Mitgift für seine Schwester zu verdienen. Nach Missverständnissen um Standesunterschiede und Stolz findet das Paar zueinander.

Emmerich Kálmán war neben seinem Rivalen Franz Lehár unbestritten einer der künstlerisch prägenden Komponisten der sogenannten „silbernen“ Operettenära zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Seine 1924 uraufgeführte Operette „Gräfin Mariza“ gehört neben „Die Csárdásfürstin“ zu Kálmáns größten Bühnenerfolgen. Sie ist bekannt für ihre Mischung aus Walzer, Csárdás und Foxtrott und besticht mit einer Fülle an bekannten Melodien wie „Komm mit nach Varasdin“, „Grüss mir die reizenden Frauen“ und „Komm Zigan“.

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