Das Scharoun Theater Wolfsburg
Im Inneren des Theaters
Besonders deutlich wird Scharouns Idee im Inneren. Das weitläufige, rund 80 Meter lange Foyer öffnet sich mit großen Fensterflächen zum umliegenden Park. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum, die für ein Theater dieser Größe eher ungewöhnlich ist.
Auch der Große Saal folgt keinem klassischen Muster. Sein trapezförmiger Grundriss, die mit Eschenholz verkleideten Wände und die besondere Anordnung der Plätze schaffen eine Nähe zwischen Publikum und Bühne, die Scharoun besonders wichtig war. Je nach Nutzung bietet der Saal 777 Plätze im Musiktheater oder 833 Plätze im Schauspiel, hinzu kommen jeweils 120 Stehplätze.
Und auch akustisch steckt viel Planung in diesem Raum. Die Architektur ist nicht einfach eine Hülle für das Theatergeschehen – sie ist Teil davon.
Dass dieses Gebäude heute noch so erlebbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Planung und Umsetzung des Theaters zogen sich über mehrere Jahre hin. Hans Scharoun selbst erlebte die Eröffnung im Jahr 1973 nicht mehr. Seit 2017 trägt das Haus offiziell seinen Namen und erinnert damit an den Architekten, dessen Idee bis heute das Erscheinungsbild prägt.
Eine umfassende Sanierung in den 2010er Jahren brachte das denkmalgeschützte Gebäude technisch auf den neuesten Stand. Dabei wurde gleichzeitig darauf geachtet, die besonderen räumlichen Qualitäten des ursprünglichen Entwurfs zu erhalten und wieder stärker sichtbar zu machen.
Architektur entdecken
Heute ist das Scharoun Theater natürlich vor allem ein Ort für Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Gastspiele. Aber es lohnt sich auch, einmal mit einem anderen Blick darauf zu schauen. Wer durch das Foyer geht, in den Großen Saal kommt oder die Verbindung zum Park wahrnimmt, entdeckt ein Stück Wolfsburger Architekturgeschichte.
Und wer jetzt Lust bekommen hat, noch mehr davon zu entdecken, muss gar nicht weit laufen. Rund um das Scharoun Theater finden sich weitere architektonisch bedeutende Gebäude internationaler Architekten – darunter das Alvar-Aalto-Kulturhaus und das phaeno von Zaha Hadid.
Besonders deutlich wird Scharouns Idee im Inneren. Das weitläufige, rund 80 Meter lange Foyer öffnet sich mit großen Fensterflächen zum umliegenden Park. Dadurch entsteht eine Verbindung zwischen Innen- und Außenraum, die für ein Theater dieser Größe eher ungewöhnlich ist.
Auch der Große Saal folgt keinem klassischen Muster. Sein trapezförmiger Grundriss, die mit Eschenholz verkleideten Wände und die besondere Anordnung der Plätze schaffen eine Nähe zwischen Publikum und Bühne, die Scharoun besonders wichtig war. Je nach Nutzung bietet der Saal 777 Plätze im Musiktheater oder 833 Plätze im Schauspiel, hinzu kommen jeweils 120 Stehplätze.
Und auch akustisch steckt viel Planung in diesem Raum. Die Architektur ist nicht einfach eine Hülle für das Theatergeschehen – sie ist Teil davon.
Dass dieses Gebäude heute noch so erlebbar ist, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Planung und Umsetzung des Theaters zogen sich über mehrere Jahre hin. Hans Scharoun selbst erlebte die Eröffnung im Jahr 1973 nicht mehr. Seit 2017 trägt das Haus offiziell seinen Namen und erinnert damit an den Architekten, dessen Idee bis heute das Erscheinungsbild prägt.
Eine umfassende Sanierung in den 2010er Jahren brachte das denkmalgeschützte Gebäude technisch auf den neuesten Stand. Dabei wurde gleichzeitig darauf geachtet, die besonderen räumlichen Qualitäten des ursprünglichen Entwurfs zu erhalten und wieder stärker sichtbar zu machen.
Architektur entdecken
Heute ist das Scharoun Theater natürlich vor allem ein Ort für Schauspiel, Musiktheater, Tanz und Gastspiele. Aber es lohnt sich auch, einmal mit einem anderen Blick darauf zu schauen. Wer durch das Foyer geht, in den Großen Saal kommt oder die Verbindung zum Park wahrnimmt, entdeckt ein Stück Wolfsburger Architekturgeschichte.
Und wer jetzt Lust bekommen hat, noch mehr davon zu entdecken, muss gar nicht weit laufen. Rund um das Scharoun Theater finden sich weitere architektonisch bedeutende Gebäude internationaler Architekten – darunter das Alvar-Aalto-Kulturhaus und das phaeno von Zaha Hadid.











